

Ärztekammer für Wien
Über das Unternehmen
Die Ärztekammer für Wien sorgt dafür, dass rund 14.700 Wiener Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf unter verlässlichen Bedingungen ausüben können. Sie verhandelt mit den Sozialversicherungen, organisiert die ärztliche Fortbildung und steht ihren Mitgliedern in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite. Hinter dieser Arbeit steht ein eigenes Team von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie sitzen mitten im ersten Bezirk, in der Weihburggasse unweit des Stephansdoms.
Als Körperschaft öffentlichen Rechts ist die Kammer die gesetzliche Interessenvertretung der Wiener Ärzteschaft. Sie führt die Ärzt*innenliste, in der zum Jahresbeginn 2025 rund 33.700 Personen verzeichnet waren, darunter 14.681 ordentliche Mitglieder. Was abstrakt klingt, hat sehr praktische Seiten. Ein Jurist prüft einen Kassenvertrag, eine Controllerin behält den Wohlfahrtsfonds im Blick, eine Projektmitarbeiterin bereitet das Diplom-Fortbildungs-Programm vor, mit dem Ärztinnen und Ärzte ihre Qualifikation aktuell halten. Die Kammer beschreibt sich selbst als professionell organisierten Dienstleistungsbetrieb für ihre Mitglieder und sucht entsprechend keine Mediziner*innen, sondern Fachkräfte wie Jurist*innen, Buchhalter*innen, Controller*innen und Mitarbeiter*innen für Projekte.
Der Arbeitsplatz liegt im Herzen der Stadt. Wer hier anfängt, muss nicht alles schon mitbringen: Die Kammer qualifiziert auch Einsteiger*innen für ihre Spezialgebiete und bietet interne wie externe Weiterbildung. Zum Angebot gehören bis zu zwei Tage Homeoffice pro Woche, eine Jahreskarte der Wiener Linien sowie eine betriebliche Gesundheits- und Altersvorsorge. Eine öffentliche Aufschlüsselung der Gehälter veröffentlicht die Kammer nicht. Der gesellschaftliche Bezug der Arbeit bleibt dafür greifbar. Wird ein ärztlicher Notdienst koordiniert oder der Praxisplan gepflegt, mit dem Patientinnen und Patienten eine passende Ordination finden, profitiert am Ende die ganze Stadt.
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