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Österreichisches Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ)

Wien

Über das Unternehmen

Wer in Österreich Einkauf, Personalverrechnung oder Compliance lernen will, landet oft beim ÖPWZ. Seit 1950 bildet das Haus in Wien Fach- und Führungskräfte weiter. Über 520.000 Menschen haben seither an seinen Seminaren teilgenommen. Begonnen hat alles mit Mitteln aus dem Marshall-Plan.

Das Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in der Rockhgasse im ersten Wiener Bezirk. Entstanden ist es 1950 als Produktivitäts-Zentrum, das nach amerikanischem Vorbild Methoden für eine effizientere Wirtschaft nach Österreich holte; getragen wurde die Gründung von Sozialpartnern aus Arbeitnehmerschaft, Industrie und Landwirtschaft. 1979 bekam das Institut seinen heutigen Namen. Bis heute lebt es nicht von Förderungen, sondern von dem, was seine Kurse einbringen.

Das Programm ist breit. In den Seminaren sitzen Personalverrechner, die das große Jahres-Intensivseminar in inzwischen 43. Auflage absolvieren, daneben Einkäufer, Juristinnen, Controller und angehende Führungskräfte. Sieben Foren bündeln diese Themen und bringen Fachleute aus Unternehmen regelmäßig zusammen, etwa beim Forum Einkauf oder beim Forum Recht & Compliance. Neuere Kurse drehen sich um künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Rund 520.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in über sieben Jahrzehnten zusammengekommen.

Hinter dem Betrieb steht ein überschaubares Team. Es plant die Lehrgänge, betreut die Foren, sucht Vortragende und hält den Kontakt zu den Unternehmen, die ihre Leute nach Wien schicken. Geführt wird das Haus von Geschäftsführer Armand Kaáli-Nagy, an der Spitze des Vereins steht Präsident Andreas Prenner. Wer hier arbeitet, bewegt sich nah an den Fragen, die Österreichs Betriebe gerade beschäftigen, von der Personalverrechnung bis zur KI-Schulung, die seit 2025 in vielen Firmen Pflicht ist. Wie viele Menschen genau angestellt sind, weist das ÖPWZ öffentlich nicht aus. Nach eigenen Erhebungen vergeben 98 Prozent der Teilnehmer für ihre Ausbildung die Bestnote, 99 Prozent empfehlen sie weiter.

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Hauptstandort

Österreichisches Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ)

Rockhgasse 6
1010 Wien
Österreich