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Bildungsangebot

Universitätslehrgang

Business Law – Corporate and Contract Law

bei Leopold-Franzens-Universität Innsbruck in Innsbruck

Europäisierung, Globalisierung, Technisierung und zunehmende Komplexität haben das Leben, insbesondere auch Wirtschaft und Recht, noch schneller und durchgreifender verändert als dies in früheren Perioden der Fall war. Diese Entwicklung hat die Rechtsberufe, vor allem auch die klassischen Berufe des Rechtsanwalts und Notars, vor neue Herausforderungen gestellt.


Der in enger Absprache mit den Berufsvertretungen entwickelte Universitätslehrgang "Business Law - Corporate and Contract Law" vermittelt entsprechende Kenntnisse mittels Spezialisierungen, Vertiefungen und Ergänzungen in Inhalt und Methode optimal, praxisnah und auf hohem Niveau.

Speziell richtet sich dieser Lehrgang daher an klassisch ausgebildete JuristInnen, die über den rechtswissenschaftlichen Horizont hinaus auch ihr Wissen im Bereich wirtschaftsrechtlicher Materien vertiefen und verfeinern möchten.


Ziel dieses Universitätslehrganges sind fachlich kompetente Wirtschaftsjuristinnen und Wirtschaftsjuristen, für die Neuerungen keine Hürden, sondern eine Herausforderung darstellen.


Inhalt:

Folgende 12 Pflichtmodule beinhaltet der Universitätslehrgang „Business Law – Corporate and Contract Law“: https://www.uibk.ac.at/businesslaw-ulg/curriculum/


Ausbildungszeit:

Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten und erstreckt sich über 4 Semester. Die Lehrveranstaltungen finden jeweils in Blockform statt. Ein detaillierter Zeitplan ist auf der Homepage ersichtlich.


Voraussetzungen:

In den Universitätslehrgang können Personen aufgenommen werden, die ein rechtswissenschaftliches Studium an einer Universität abgeschlossen haben, welches den berufsrechtlichen Anforderungen gemäß § 6a NO und § 3 RAO entspricht ( § 2 Abs 2 des Curriculums des ULG Business Law). Aufgenommen werden können somit Absolventen eines universitären Studiums des österreichischen Rechts, wobei die Studiendauer mindestens vier Jahre mit einem Arbeitsaufwand von zumindest 240 ECTS-Anrechnungspunkten zu betragen hat.

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Medizinrecht

bei Leopold-Franzens-Universität Innsbruck in Innsbruck

Die Diskussionen über Probleme des Medizinsektors haben gezeigt, wie wichtig und schwierig der Komplex des Medizinrechts heute geworden ist und wie unumgänglich es erscheint, einen fundierteren Einblick in diese Materie zu bieten.

Die Zusammenhänge des modernen Medizinrechts mit der gesellschaftlichen und insbesondere auch technischen Entwicklung werfen – auch im Zusammenhang mit einer diesbezüglich sensibilisierten Öffentlichkeit – immer wieder schwierige Fragen auf, und das Erfordernis, künftig Recht und Medizin noch mehr aufeinander abgestimmt kontinuierlich weiterzuentwickeln, ist absehbar.

Dies wird auch nicht von den Entwicklungen im EU-Raum losgelöst betrachtet werden können, da sich entsprechende Tendenzen auf EU-Ebenen unumgänglich auf die nationale Rechtsentwicklung auswirken werden.


Ziel des ULG Medizinrecht ist die berufsbegleitende, wissenschaftlich fundierte anwendungsorientierte Vermittlung von Kenntnissen im Bereich des Medizinrechts.


Inhalt:

Folgende 10 Pflichtmodule beinhaltet der Universitätslehrgang „Medizinrecht“: https://www.uibk.ac.at/medizinrecht/studieninhalte-curriculum/


Ausbildungszeit:

Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten und erstreckt sich über 4 Semester. Die Lehrveranstaltungen finden jeweils in Blockform statt. Ein detaillierter Zeitplan ist auf der Homepage ersichtlich.


Voraussetzungen:

In den Universitätslehrgang können Personen aufgenommen werden, die ein fachlich in Frage kommendes Diplomstudium, einen fachlich in Frage kommendes Bachelorstudium oder ein anderes gleichwertiges Studium an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung nachweisen können. Jedenfalls als fachlich infrage kommendes Studium gilt

  • ein in Österreich absolviertes Diplom- oder Bachelorstudium der Rechtswissenschaften oder des Wirtschaftsrechts
  • ein human- oder zahnmedizinisches Studium oder
  • ein sonstiges Studiums an einer postsekundären Bildungseinrichtung, sofern dieses für den von der Bewerberin oder dem Bewerber im Gesundheitswesen ausgeübten Beruf vorausgesetzt war und dieser Beruf seit mindestens drei Jahren ausgeübt wurde.

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UK IT-Recht und Digitalisierung

bei Leopold-Franzens-Universität Innsbruck in Innsbruck

Präambel

Der Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung" vermittelt ein umfangreiches Know-how rund um Probleme, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen und geht auf aktuelle Problematiken des IT-Rechts ein, wobei ein besonderer Fokus auf einer praxisgerechten Ausbildung liegt. Soweit als möglich soll dabei auch stets der rechtsvergleichende Blick ins europäische Ausland gesucht werden.

Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer/innen in der Lage, die rechtlichen Fragen, welche sich im Bereich des IT-Rechts ergeben, zu erkennen und selbständig zu behandeln. Zudem soll auch deren Kompetenz geschärft werden, um Neuentwicklungen, welche mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltags einhergehen, kritisch zu hinterfragen und auf deren gesellschaftspolitische Auswirkungen und Sinnhaftigkeit hin zu untersuchen. Ziel des Kurses ist es, Jurist/innen auszubilden, welche am Ende des Kurses ein hohes Grundlagenwissen an "digitaler Kompetenz" aufweisen und diese unmittelbar und nutzbringend im Berufsalltag einsetzen können. Dies wird vor allem durch die praxisorientierte Vortragsmethodik inklusive Fallbeispiele erreicht.

Zielgruppen

Der Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung" richtet sich einerseits an  Jurist/innen und IT-Techniker/innen sowie an interessierte Studierende, welche eine (künftige) Tätigkeit anstreben bzw. bereits ausüben, welche in Verbindung mit dem Kauf oder Verkauf von IT-Lösungen bzw. der Aushandlung von entsprechenden Verträgen steht. Er steht aber anderseits auch anderen Interessenten offen, welche sich mit den rechtlichen Folgen der Digitalisierung und der zunehmenden Integration von Informationstechnologie ins Privatleben und den Arbeitsalltag beschäftigen wollen.


Lehrinhalte/Vorlesungsverzeichnis

Folgende Themenblöcke beinhaltet der Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung":

 Einführung in das IT-Recht  

Lernziel: Die Teilnehmer/innen erkennen, in welchen Alltagssituationen sie mit dem IT-Recht in Berührung kommen und wissen überblicksmäßig, welche Rechtsbereiche von der Digitalisierung betroffen sind. Außerdem besitzen die Teilnehmer/innen die für die fachspezifische Kommunikation zwischen IT-Techniker/innen und Jurist/innen notwendige Fachterminologie. Die mit der Digitalisierung verbunden Rechtsfragen werden erläutert.

 Spezialfragen des Vertrags- und des Wettbewerbsrechts  

Lernziel: Die Teilnehmer/innen kennen die Besonderheiten des Vertragsrechts, mit Fokus auf das IT-Recht und den (europäischen) Verbraucherschutz.  Des Weiteren verfügen die Teilnehmer/innen über einen Überblick hinsichtlich des Wettbewerbsrechts und der Maßnahmen der EU iZm Digitalisierung (Strategie für einen digitalen Binnenmarkt der Europäischen Kommission).

 Spezialfragen des Persönlichkeitsschutzes und des Datenschutzes im Internet inkl. Fragen der Online-Kompetenz  

Lernziel: Die Teilnehmer/innen kennen die mit der Digitalisierung eingehergehenden Gefahren für den Schutz der Persönlichkeit und wissen wie diese in rechtlicher wie auch in technischer Hinsicht geschützt werden kann. 

 Spezialfragen des Krypto- und Urheberrechts  

Lernziel: Die Teilnehmer/innen sind mit aktuellen themenbezogenen Fragen des Urheberrechts vertraut und können eigenständig auftretende Rechtsprobleme erkennen und Lösungen erarbeiten. Zudem wird den Teilnehmer/innen ein Einblick in das Kryptorecht ermöglicht, sodass sie Probleme, die sich iZm Blockchain ergeben, verstehen und Problemlösungsvorschläge selbstständig erarbeiten können.

 Gesellschaftspolitische Auswirkungen der Digitalisierung  Lernziel: Die Teilnehmer/innen kennen die gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Digitalisierung und können kritisch die Sinnhaftigkeit von Neuentwicklungen hinterfragen. Zudem setzen sich die Teilnehmer/innen auch mit den bereichsspezifischen Fragen der Ethik auseinander und können entstehende Herausforderungen selbständig erkennen und diskutieren. Aspekte zur zunehmenden Integration von IT im Arbeitsalltag inklusive Fragen der Ethik im Umgang mit den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Informationstechnologie werden thematisiert.

Zeitplan

Den vorläufigen Zeitplan für unseren Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung" können Sie «hier» herunterladen. 

Änderungen vorbehalten!

Umfang und Dauer

Der Universitätskurs besteht aus fünf Themenblöcken mit insgesamt 14 ECTS-AP. Ein ECTS-AP entspricht einer Arbeitsbelastung von 25 Stunden.

Die Kursdauer beträgt zwei Wochen.

Durchführung

Der Kurs wird in der vorlesungsfreien Zeit vom 18. Februar bis zum 02. März 2019 geblockt abgehalten.

Prüfungsmodus

Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur eine Woche nach Ende des Kurses. Datum, Zeit sowie Prüfungsraum werden noch bekannt gegeben. 

Zertifikat

Nach erfolgreichem Ablegen der Abschlussklausur erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der Universität Innsbruck

Anmeldung

Zulassung

Die Aufnahme der Teilnehmer des Universitätskurses "IT-Recht und Digitalisierung" erfolgt für Februar 2019 laufend  per Online-Formular (siehe unten).

Aufgrund des begrenzten Umfangs des Universitätskurses wird ein Grundverständnis von allgemeinem Zivilrecht, insbesondere was das Vertrags- und Haftungsrecht angeht, vorausgesetzt. Spezialbegriffe aus Informatik bzw. IT-Recht werden dahingegen im Rahmen der ersten Vorlesung umfassend behandelt.

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 950,-.

Zahlungs- und Stornobedingungen

Die Zahlungs- und Stornobedingungen zu unseren Universitätskursen finden Sie unter folgendem «Link».

Anrechnungsmöglichkeiten

Der Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung" bietet Möglichkeiten der Anrechnung im Diplomstudium Rechtswissenschaften, im Bachelor- und Masterstudium Wirtschaftsrecht sowie im Integrierten Diplomstudium der Rechtswissenschaften (Italienisches Recht):

Diplomstudium Rechtswissenschaften:

- VU aus Zivilrecht
- VU aus privatem Recht der Wirtschaft
- Rechtsinformatik

Bachelorstudium Wirtschaftsrecht:

- Wahlmodul: Interdisziplinäre Kompetenzen

Masterstudium Wirtschaftsrecht:

- VO Vertragsgestaltung
- Wahlmodul: Interdisziplinäre Kompetenzen

Integriertes Diplomstudium der Rechtswissenschaften (Italienisches Recht):

- Recht und Digitalisierung  

Anmeldung zum Universitätskurs 
IT-Recht und Digitalisierung

«Hier» erfolgt die Online-Anmeldung zum Universitätskurs "IT-Recht und Digitalisierung".

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UK Professionalisierung für Aufsichts- und Kontrollorgane

bei Leopold-Franzens-Universität Innsbruck in Innsbruck

Aufsichtsräte sind längst nicht mehr nur Kontrollorgane. Sie begleiten Unternehmen und andere Organisationen, unterstützen sie in strategischen Angelegenheiten und sollen ihnen mit ihren Erfahrungen einen Mehrwert bringen. Mit dieser Aufgabe ist einerseits Ansehen verbunden, andererseits bringt sie ein hohes Maß an Verantwortung mit sich. Aufsichtsräte müssen bei den Tätigkeiten die Sorgfalt einer ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleitung anwenden. Diesem Sorgfaltsmaßstab kann nur entsprechen, wer neben persönlichen Voraussetzungen, wie Integrität und Gewissenhaftigkeit, auch über die erforderlichen fachlichen Kompetenzen verfügt. Hierzu zählen insbesondere betriebswirtschaftliche und juristische Kenntnisse. Der Universitätskurs „Professionalisierung für Aufsichts- und Kontrollorgane“ soll dabei helfen, Haftungsrisiken zu reduzieren bzw. soll aufzeigen, welche Strategien zur Haftungsvermeidung entwickelt und umgesetzt werden können. Nach Absolvierung dieses Kurses verfügen die AbsolventInnen über das zur Wahrnehmung eines Mandats erforderliche Basiswissen. 

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Standort
Innrain 52
6020 Innsbruck
+43 (0) 512 / 507 - 30021 Webseite